Brigitte schreibt:

Ich schätze Werners Texte sehr. Sie sind mir eine kostbare, unerschöpfliche Quelle der Inspiration und Freude. Das Leben in seiner ganzen Vielfalt wird nicht ausgeblendet, sondern ist willkommen im freien Spiel der scheinbaren Gegensätze und wird als höchstes Fahrzeug genutzt. Das ist für mich gelebte Weisheit. Mir gefällt seine Schonungslosigkeit, die zuweilen schockiert, wach-rüttelt, und sich von keinen Erwartungen und Befürchtungen binden lässt. Wo andere sich vielleicht verschreckt von dieser radikalen Ehrlichkeit abwenden, ist sie mir Ausdruck von Unterscheidungskraft, Furchtlosigkeit und Mitgefühl. Er brennt für die Wahrheit, die nicht in Begriffen zu finden ist, und transpor-tiert doch ihre Essenz mit Worten auf unterschiedlichste Weise, sowohl in ihrem innersten Kern als auch in ihrer vermeintlichen Selbstveräußerung. Die Klarheit, die sich in seinen Schriften zeigt, fördert eine Begegnung mit sich selbst in allen Aspekten des Da-Seins, in seiner Begrenztheit wie in seiner Grenzenlosigkeit. Egal, was ich von ihm lese, es berührt und erhellt das, was sich in mir bewegt und zugleich frei davon ist. Manchmal bin ich zu Tränen gerührt, ein andermal ist da ein befreiendes Lachen, dann wieder eine tiefe Einsicht, oder ein Staunen über die Synchronizität der Ereignisse. Werner ver-körpert für mich einen Menschen, der das l(i)ebt, was erkannt wurde, und sich dem hingibt. Immer wieder ein Geschenk, ihn lesen zu dürfen. Ganz herzli-chen Dank.

Reinhard schreibt:

 

Lieber Werner, jedesmal wenn ich einen Inspirationstext lese, entsteht in mir ein heftiges Feedback, jenseits des Verstandes...aus dem Nichts(wie eine Quantenfluktuation). Die heftigsten Reaktionen entstehen wenn es um religiöse Themen geht.
Ich bin in einer frommen evangelischen Umwelt aufgewachsen mit vielen frommen gläubigen Mitmenschen. Obwohl sie gut zu mir waren und ich ihnen( wie z.B. "der Engel in Jeans") ihre einfache Frömmigkeit (heute)ohne jegliche Beschuldigung zugestehen kann, es war nun mal der Kontext ihres Lebens, war mir persönlich als Kind jedoch sehr bald klar, dass ich niemals den Forderungen der Religion entsprechen konnte, sosehr ich mich auch bemühte ein "guter Mensch" zu sein. Ohne etwas getan zu haben, fühlte ich mich bald der Hölle und ewigen Verdammnis ausgeliefert. Und meine katholische Klassenkameradin hatte auch noch Illustrationen von der Hölle und Teufel in ihrem Religionsbuch. Der pure Horror. Es gab lange Phasen in meiner Kindheit da wachte ich nachts schweißnass auf, sah kalte fromme und strafende Gesichter...es war die Hölle. Es hat viele Jahre gedauert um diese Schrecken halbwegs zu verarbeiten. Es saß ganz tief in mir drin, noch Jahrzehnte später. Ich war VERGIFTET durch Religion. ALLES ERSCHIEN SINNLOS. Da half es auch nicht ZWANGHAFT ein guter Mensch zu sein. Erst durch deine Inspirationstexte fühle ich mich wirklich entgiftet und kann dieses faszinierende Leben in seiner Dualität wahrnehmen und genießen.
Aber es gibt noch sehr viele durch Religion vergiftete Menschen auf dem Planeten. Ich nehme es täglich überall wahr, heftig und klar. Religion, .für mich das schlimmste Gift, das ganz subtil den Mind besetzt hält und wie eine Droge verändert. Um ein "guter" Mensch zu sein brauche ich keine Religion!!! Danke, dass es die Inspirationstexte gibt.


Hans schreibt:

Bücher sind ok, aber einmal geschrieben und einmal gelesen sind sie tote resp. statische Materie. Es verändert sich nichts mehr – man dreht sich im berühmten Kreis. Man stellt sie ins Büchergestell. Das war's dann…Deine Texte im Inspirations-Dienst sind im Vergleich zu den Büchern dyna-misch, sie erfinden sich jeden Tag neu, sie überholen sich jeden Tag (was ja ohne Zeit eigentlich nicht möglich ist, aber trotzdem…) und bringen da eine neue Duftnote in jeden phänomenalen Tag.
Man kann den Vergleich auch so sehen: Man kann sich einmal pro Jahr Du-schen (ein Buch kaufen) oder man jeden Tag das Gefühl von Sauberkeit ge-niessen (den Inspirationstext geniessen, sich damit inspirieren resp. abduschen lassen…). Was angenehmer ist, ist jeder Person überlassen…

Jennifer schreibt:

Lieber Werner, von Herzen tausend tausend Dank für Deine Texte. Sie sind  mein lebensnotwendiges Morgenelixier, meine tägliche Spielanleitung fürs Leben. Ohne dabei eine konkrete Anleitung zu geben, die immer wieder ins Versagen führen würde. Sondern einfach durch die wiederkehrende Erinne-rung, dass ich nichts lösen muss, sondern dass das Leben vielmehr mich auf-löst. Deine Texte machen süchtig, weil sie in Ihrer Klarheit endlich meinen selbstzerstörenden Verstandesquälgeist zum Schweigen bringen. Sie entspannen total in der täglich wachsenden Erkenntnis, dass diese eine Wahrheit die einzig letztendliche Lösung für mich und damit zugleich die Auflösung ist.

Albert K. schreibt:

Lieber Werner, ich lese deine täglichen Texte regelmäßig und möchte sie (zurzeit) nicht missen. Sie sind für mich eine geistige Nahrung und erinnern mich an das, was wirklich ist, immer wieder neu. Meine Lebenshaltung, meine Weltsicht und damit einhergehend meine Lebensweise und meine Reaktionen, auf das, was sich ereignet haben sich seit März letzten Jahres revolutionsartig verändert.

Monika schreibt:

AN DICH könnte ich ein Liebeslied schreiben, wäre darin Dank für den Geist, der durch dich in mich floss und fortwährend fließt gleich frischestem Quell-wasser, könnte ich ein Liebeslied schreiben wäre dies: ich bin dir allerinnigst verbunden, könnte ich ein Liebeslied schreiben würde ich sagen, du bist das absolut Wichtigste in meinem Leben und das wäre die nackte Wahrheit, könn-te ich ein Liebeslied schreiben, würde ich sagen, ich liebe dich, ich kann gar nicht anders, als dich zu lieben, könnte ich ein Liebeslied schreiben wäre darin enthalten: für immer dein

Stephen schreibt:

Hallo Werner, Deine Texte habe ich schon „gegessen“, während ich deine Bücher las. Sie haben immer zu meiner derzeitigen Lebenssituation gepasst und haben als Wegweiser gedient. Es sind noch nicht einmal die Worte, sondern der Geist, der in diesen Texten steckt, was für mich die Faszination ausmacht.  Ich muss ehrlich sagen dass sie mich durch meine schwerste emotionale  Zeit in den letzten 11 Monaten geführt und begleitet haben und bin sehr dankbar dafür.  Ich hätte manchmal nicht gewusst was ich ohne sie gemacht hätte. Durch das Lesen  gehen einem irgendwann die Fragen aus und man wird geistig und emotional ruhiger. Das hat jedoch seinen Preis, ich erlebe meinen Alltag sehr intensiv und werde regelrecht emotional durchgeschüttelt was ich aber sehr positiv empfinde.  Was meinen Erlebniskosmos angeht bin ich auch sehr überrascht, da Menschen auf einen wesentlich freundlicher reagieren, selbst die einen vorher gemieden haben.  Aber das ist wirklich zweitrangig, wenn man sieht wie emotional stabil man wird. Das ist wirklich Gold wert


Elke schreibt:

Die Wahrheit ist es, die mich bei der Stange hält - die Wahrheit, die so klar spürbar ist beim Lesen Deiner Texte. Angefangen hat alles weil ich in einem Hörbuch von Bärbel Mohr einen Hinweis auf "Leide nicht liebe" erhalten habe, dem ich dann sofort nachgegangen bin. Seit dem Tag bin ich drauf, bin abhängig, fixiert, besessen, süchtig danach die Wahrheit aufzusaugen, mich von ihr durchfluten zu lassen und mich ihr hinzugeben. Ursprünglich war es die Sucht nach den Texten, die mich angetrieben hat -  im Laufe der Zeit und mit jedem neuen Text, wandelte sich die Sucht. Mittlerweile ist es die Sucht nach der Wahrheit.

Albert E. schreibt

Lieber Werner, täglich klicke ich mich seit Jahren auf Inspirationen ein. Und täglich bin ich gespannt darauf, was mich erwartet. Gespannt deshalb, weil die Texte IMMER WIEDER ANDERS sind; jedes Mal brandaktuell, direkt und unverblümt und daher so offen und ehrlich sind wie nichts sonst. Sie sprechen mir aus dem Herzen – oder sie mich überraschen mich, konsternieren mich manchmal auch uns sind somit quasi der notwendige Tritt ans Schienbein mit ansonsten übersehenem, wertvollstem Input bereichern. Nie in gut klingen-dem und spirituell zwar korrektem aber retortenartigen „Das Eine“-Geschwafel daherkommen, sondern von der Spontaneität leben und schlicht und ergreifend einfach deshalb, weil da der Eindruck von Wahrheit am stärksten ist – weil es die Seite ist, wo man sich sozusagen mit der Essenz kurz-schliesst. Meist freue ich mich über die Texte, geniesse die Aussagen und  deinen originellen Schreibstil. Allerherzlichsten Dank für diesen phantastischen und unübertrefflichen Dienst, lieber Werner!

Manuela schreibt:

Ich spüre so viel Wahrheit in Deinen Texten. Sie rütteln mich wach. Sie geben mir Klarheit (manchmal auch neue Fragen, neue Hausaufgaben). Sie bestärken mich in meiner Sicht der Welt, denn im meinem Umfeld finde ich nicht wirklich jemanden, der unsere Existenz genauso sieht (oder darüber spricht, tue ich ja auch nicht wirklich). Du hast keine Angst, Menschen zu vergraulen. Dir glaube ich, wenn Du sagst, dass Du keine Jünger um Dich horten willst… du bist manchmal radikal, aber das dient wohl der Sache, den Menschen die Wahrheit zu vermitteln.

Peter schreibt:

Lieber Werner, seit Jahren lese ich Deine Bücher und Deine Texte. Ich dachte es hilft mir vom Minus ins Plus zu kommen. Ich bin immer noch nicht im Plus, sehe es jetzt aber gelassener… Das weitaus interessantere ist, dass ich meine Realität (Umgebung, Mitmenschen, persönliche Umstände) wie in einem Holodeck der Startrek-Serie erlebe…

Silvia schreibt:

Lieber Werner, Ich lese deine wundervollen Texte schon längere Zeit. Anfangs haben sie mich provoziert, teilweise wütend gemacht, aber auch erheitert. Durch sie wurde das Bedürfnis geweckt, diesen provokativen Verfasser, den ich mittlerweile gern hatte, kennenzulernen. Durch die Texte warst du mir so vertraut, als ich dich das erste Mal sah, als würde  ich dich schon ewig kennen. Da war nur noch LIEBE. In dem Seminar lösten sich auch alle Fragen und Unklarheiten einfach auf und "irgendetwas geschah". Seither lebe ich mein Leben friedlich! Nicht, dass nichts Unangenehmes geschehen würde, aber ich gehe anders damit um und bin im Frieden. Anfangs waren deine Texte lehrreich, provokativ, erheiternd, überraschend dann wurde ich richtiggehend süchtig danach. Ich spürte die Essenz zwischen den Zeilen, konnte mich nähren und war immer sehr erheitert, wenn ich die Provokationen wahrnahm, welche inzwischen bei mir nicht mehr wirkten. Und nun sind die Texte für mich wie ein Nachtisch. Nicht mehr unbedingt nötig als Nahrung, aber einfach köstlich!!!!!! In Liebe und Dankbarkeit, Silvia

Josef schreibt:

Die täglichen Texte, die ich seit 5 Monaten lese, haben schon bisher erheblich dazu beigetragen, meinen Erlebniskosmos zu verändern. Natürlich viel zu langsam! Klar wäre es schön, es würde KLICK machen und das neue und gewandelte Bewusstsein wäre da. Ich denke das ist in der Regel ein sehr langer Prozess. Und in diesem Prozess ist so ein Buch von Dir wie ein großes Provi-antlager, durch das man hindurchgeht aber nur soviel mitnehmen kann, wie man gerade mit einem mal tragen kann. Mehr gibt mein Gedächtnis eben nicht her. Das Buch steht dann im Regal. Ich könnte es jeden Tag hernehmen, um ein paar Seiten zu lesen. Tu ich aber komischerweise nicht. Dagegen die Inspirationen, die ich anklicke, weil ich ohnehin am PC sitze: Sie haben natür-lich die gleiche Wirkung wie ein Buch, aber sie sind gegenüber dem Proviant-lager (Buch) die täglich zu verkraftende kleine Tagesration. Und in dieser Form sind sie für mich einfach unersetzlich geworden. Da wiederholt sich natürlich ganz viel, aber das muss so sein. Steter Tropfen höhlt den Stein! Ich freue mich auf jeden neuen Text und bin Dir dafür herzlich verbunden.

Loni  schreibt:

Weder in Worten, noch mit Geld ist auszudrücken, was Deine Inspirationstexte seit 2 Jahren für mich sind! So vieles, was Du schreibst, trifft mich in meinem eigenen, tiefen  Erleben…. Und weil ich mich da so mit Dir verbunden fühle, kann "ich" Dich verstehen in Deiner Klarheit des Benennens und bin ich Dir gerade dafür so dankbar. Ich weiß und spüre tiefinnerlich, dass Du die "Es-senz" gefunden hast und gehe nun "meinen" Weg mit Dir, dich bewundernd für die Geduld, das Gleiche immer wieder neu zu formulieren und ich spüre auch, dass  "meine" und "Deine"  Erlebnisse und Erfahrungen genau so sein müssen, wie sie sind, damit das entstehen kann, was entsteht.

Hannelore schreibt:

Nach einem Coaching im März vorigen Jahres und dem täglichen Lesen deiner Inspirationstexte, erlaube ich mir ein Feedback zu schreiben.  Im Chaos meiner jetzigen Lebensumstände ist in meinem Inneren ein unbeschreiblicher Frieden eingekehrt, der nicht zu erschüttern ist, auch wenn mal wieder Situa-tionen zum Vorschein kommen, die auf dieser Ebene unmöglich zum Lösen erscheinen. Ich verstehe jetzt den Frieden der höher ist als alle Vernunft – das Gute, jenseits von Gut und Böse….

Rita schreibt:

ich lese deine Inspirationen erst seit diesem Jahr… Die Texte erinnern mich daran, dass ja alles nur ein Spiel ist und meist fühle ich mich sofort wieder leichter und luftiger. Es ist ja immer wieder dasselbe, was du da schreibst, und doch ist es immer wieder hilfreich. Und häufig zaubert es ein Schmunzeln auf mein Gesicht - alleine schon das ist es wert. DANKE dafür.

Bea schreibt:

Lieber Werner, Ich bin erst vor kurzem auf deine Inspirationen gestoßen und lese sie seit einigen Wochen regelmäßig. Sie rütteln mich immer wieder auf, ermutigen mich, dran zu bleiben. Ich befinde mich in einem Stadium intensi-ver Auf- und Abs. Die Person Bea tut sich schwer damit, dass sie nicht ist, was sie zu sein meint, dass sie nur ein Durchlaufgefäß ist, für das, was wirklich ist. Und auf der anderen Seite ist diese Person Bea fest überzeugt, dass sie nicht das ist, was sie zu sein meint. Und da helfen mir deine Texte sehr. Sie sind wie ein Hammer, der immer wieder zuschlägt, solange bis alles weichgeklopft ist…

Diana schreibt:

Deine Inspirationstexte waren für mich lange Zeit wie eine Droge, ich konnte keinen Tag ohne. Mittlerweile sind sie wie ein Freund, der intuitiv weiß, was mich beschäftigt oder verunsichert. Mit liebevoller, aber auch manchmal har-ter Hand führst du mich durch deine Texte der Wahrheit entgegen ... manch-mal tröstend liebevoll, manchmal mit einer Ohrfeige, aber immer mit Leiden-schaft, die oft zu Tränen rührt. Bitte lest die Texte, nicht mit dem Verstand, lasst es einfach wirken... Und sie wirken!!!! Ich kann es nicht erklären, aber es ist wahrlich Magie. Dank an Dich, Werner aus tiefstem Herzen

Margarete schreibt:

Ich habe alte Glaubensätze über Bord werfen können, Ängste, die Esoterik in mir hervorgebracht hat, sofort wegschmeißen können, habe realisiert, dass ich nicht die Margret bin, für die ich mich immer gehalten habe. Deine Inspirationen rufen bei mir die tiefsten Gefühle von Trauer, Freude und Frieden hervor, ich glaube nichts mehr was man mir erzählt, überprüfe immer selbst!!!! (wenn ich die Möglichkeit dazu habe) DU hast meine ganze Erlebnis-WELT verändert!!!

Waltraud schreibt:

Deine Texte reißen mich in eine Tiefe, die mir Angst macht und gleichzeitig hilft, langsam, ganz langsam, den uralten Dreck und Müll zu entsorgen, der immer noch verdammt schmerzt. Der zwischen mir-dir und DEM steht. Durch deine Texte komme ich mit meiner Seele in Kontakt, die mir so fremd gewor-den ist und nach der ich mich so sehr sehne. Durch deine Texte, find ich vieles ausgedrückt, was ich nicht in Worte fassen kann und als Wahrheit empfinde. Durch deine Texte wird mir oft der Boden unter meinen Füßen genommen und ich habe noch nicht dieses Vertrauen, mich in das Bodenlose fallen zu lassen. Durch deine Texte spüre ich noch mehr diesen (noch?) unstillbaren Hunger nach LEBEN.

Anne schreibt:

Lieber Werner, beim Lesen deiner Texte, denke ich oft, ich habe etwas verstanden.  Aber eigentlich werde ich nur verwirrt, ich weiß überhaupt nicht mehr, was richtig ist. Mir wird immer klarer, dass ich einfach nicht weiß, wie ich "richtig" bin, wie ich ein "richtiges" Leben lebe. Ich weiß eigentlich gar nichts (mehr).  Aber neben dieser Verwirrung, Unsicherheit und Panik, nicht zu wissen, was richtig ist, ist manchmal eine Ruhe da, wie ein gleichmäßiges Fließen, wie eine Gewissheit. Von dem, was du schreibst, kann ich eigentlich nichts bewusst im Alltag umsetzen. Und doch merke ich immer öfter in klei-nen Situationen, dass ich mich plötzlich Anders verhalte als üblich. Z.B. habe ich nicht mehr das Bedürfnis, jeden kleinen Streit zu analysieren oder hinterher nochmal auszudiskutieren. Oder ich lass Situationen oder Personen, die mir nicht gut tun oder zu viel Kraft kosten einfach sein, ich gehe weg, ohne mich zu rechtfertigen. Jetzt, wo ich es schreibe, merke ich, wie oft das schon geschieht und wie viel leichter mein Leben dadurch schon geworden ist, es kostet mich nicht mehr so viel Energie. Aber ich kann mir nicht vornehmen: jetzt bin ich bewusster im Alltag. Es passiert irgendwie, ich folge mehr meiner inneren Energie, es wird stimmiger.


Maria schreibt:

Seit ca. 2 Jahren lese ich sehr aufmerksam, regelmäßig und dankbar deine Bücher und Texte. Deinetwegen verstehe ich endlich das mit der Selbstliebe oder das 100%ige Jasagen zu sich selbst und dann konsequenterweise zu allen anderen, es gibt keine Vorwürfe mehr, nicht gegen mich, nicht andern gegen-über. (Was nicht heißt, dass alles gut und entschuldbar ist, das Urteilsvermö-gen bleibt, hat sich eher verschärft, man sieht klarer). Es gibt kein Vergleichen mehr mit anderen Menschen, denen es scheinbar besser geht. Taucht ein Problem/Schmerz auf: da mache ich heute das "Tor" auf, weit auf, und heiße die Situation willkommen (aber lustig ist das nicht). Einmal, nach einer überstandenen Krise, war es so, dass ich mich tatsächlich auf die nächste freute! Dank dir suche ich nicht mehr. Da wo ich im Mo-ment stehe, da ist mein Platz. Und vor allem ist dank deinen Texten das Mys-terium "Erleuchtung" entmystifiziert.

Andrea schreibt:

Beim Lesen Deiner Texte ist es, als ob alle meine verwickelten Gedanken (was wäre wenn…? z.B.) aus meinem Kopf heraus gespült würden. Und dann ist auf einmal Klarheit da. Allerdings wird bei mir diese Klarheit im Alltag immer wieder verschüttet. Und dann lese ich wieder den Text und mir wird erneut klar, das „ich“ ist Illusion, es gibt nur Taten und keine Täter.  Heute Morgen z.B. als ich das Büro aufschloss, ging mir durch den Kopf, was ich alles noch in dieser Woche schaffen will. Und wenn ich mich mal da hineinsteigere, werde ich ganz nervös. Ich merkte, wie zittrig ich wurde und hin und her überlegte, was ich wohl als erstes machen könnte. Da war plötzlich der Gedanke da, dass es  ja  „mich“ als Täter gar nicht gibt. „Andrea“ ist eine Figur wie im Film oder einer Geschichte. Ich bin der Autor dieser Geschichte, ich bin Bewusstsein. Ach ja, so ist das ja! Dieses ganze Gedankengespinst löste sich auf und ich hab’ nacheinander meine Arbeit gemacht.
 
 
 
 

 

 

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